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Impressum

 

IZW-IEA Symposium am 1. November 2005
in Hannover
                                                      11/2005

Kolloquium "Energieeffiziente Kältetechnik"
in Dresden
                                                                       10/2005

8. IEA Heat Pump Conference 2005 Las Vegas
Bericht der 9 Sessions
                                              10/2005

Minister Dr. Horstmann:
''Erdwärmenutzung in
Ostwestfalen-Lippe kann Vorbild werden''
         
04/2005

EnBW unterstützt das
Landesförderprogramm Geothermie
                  
04/2005

Erdwärme-Nutzung wird gefördert                            04/2005

Minister Dr. Horstmann gibt Startschuss für 6. Wärmepumpen-Wochen
NRW steht ganz im Zeichen der
Erdwärmenutzung
                                              02/2005

6. Wärmepumpen-Wochen mit über
100 Veranstaltungen in NRW                             02/2005

BMU Pressemitteilung
Blauer Engel für Klimaschutz und
Energieeinsparung                                                         01/2005


Wärme aus Boden und Gewässern
                         12/2004

Effiziente Energietechnik aus NRW schafft neue
Arbeitsplätze und leistet wichtigen Beitrag
zum Klimaschutz
                                                              8/2004

Hessen vereinfacht Erlaubnisverfahren
für Erdwärmepumpen
                                                     7/2004

Interesse an Erdwärme steigt
CD-ROM „Geothermie“ neu aufgelegt
                 6/2004

Erdwärme – Energiequelle von heute und morgen

Absorptionsheizungsmodul
Heizen mit natürlichen erneuerbaren Energiequellen
Wasser – Luft – Erde

Eröffnung des Zentrums für Geothermie und
Zukunftsenergien in Bochum
                              
05/2004

Markt für Heizungswärmepumpen
weiter im Aufwind
                                                04/2004

Treibhauswärme ohne Treibhauseffekt
Minister Trittin fördert Wärmepumpe
                  29.03.2004

DGS Positionspapier                                          22.03.2004

Neue IEA Website

Wärme aus Abwasser:
Studie Bremer Energiegonsens                         22.02.2004

Wärmepumpenmarkt in Skandinavien

Broschüre: Initiative klimafreundliches Bayern

Geothermie in Bremen

 

 

Explosion des Wärmepumpenmarktes in Skandinavien

Nur mit Staunen kann man die Entwicklung des Wärmepumpenmarktes in Skandinavien verfolgen.
So wurden 2002 in Schweden 39.602 Wärmepumpen verkauft, das entspricht einem Anstieg um 60 % im Vergleich zum Jahr 2000 mit 24.000 verkauften Anlagen.
Damit entfielen 2002 in Schweden 4,4 verkaufte Wärmepumpen pro 1000 Einwohner, in Deutschland waren es gerade einmal 0,1 Wärmepumpen.
Auch in Norwegen stieg der Wärmepumpenmarkt von 6.500 im Jahr 2001 auf 15.000 im Jahr 2002, d.h. um einen Faktor von 2,3. Die norwegische Regierung gewährt ferner ab 2003 eine Rückzahlung von € 650 pro verkaufte Luft-Luft Wärmepumpe. Bis zum 1.April 2003 wurden auf dieses Angebot 43.000 Anträge registriert.
Ein Hauptgrund für das grosse Interesse an Wärmepumpen in Norwegen ist der hohe Strompreis in diesem Winter, obwohl der Preis mit 7 - 9 Cent/kWh vergleichsweise sehr niedrig ist (Quelle: Scanvac 2/2003). 

 

DGS-Positionspapier Wärmepumpe

Nach dem Erfolg des 1. Forums Wärmepumpe am 23. u. 24.Oktober 2003 in Berlin unter Beteiligung der deutschen Gesellschaft für Sonnenenergie e.V. hat sich die DGS in einem Positionspapier klar zur Wärmepumpe bekannt (hier als PDF-Download):

"Wärmepumpe = Zukunftsenergie?
Dies ist die zentrale Frage zumThema Wärmepumpe für das Präsidium der Deutschen Gesellschaft für Sonnenenergie. Sie kann in unseren Augen vor folgendem Hintergrund klar mit Ja beantwortet werden: Die Wärmepumpe ist die einzige derzeit marktverfügbare Technologie, die mit dem Ausbau der erneuerbaren Energien im Stromnetz im Stromnetz ihre ökologische Wirkung erweitert. Andere umweltfreundliche Technologien wie Brennwertkessellegen sich auf einen zumeist fossilen Energieträger fest. Vor diesem Hintergrund hat die DGS bereits 2oo2 Farbe bekannt und ihren Solarpreis an die Firma Spartec Wärmepumpen aus Güstrow vergeben". 

 

Wärme aus Abwasser

Die Nutzung von Abwasser-Wärme der öffentlichen Kanalisation ist wirtschaftlich - und zudem ökologisch sinnvoll für die Warmwasserbereitung und Beheizung von Gebäuden. So lautet das Fazit einer Studie, welche die Bremer Energie-Konsens GmbH jetzt vorgestellt hat. Die Studie untersucht diese in Deutschland bisher noch wenig genutzte Energiequelle aus technischer, wirtschaftlicher und ökologischer Sicht am Beispiel der Seestadt Bremerhaven und schätzt die dort vorhandenen Energiepotenziale ab.
Während die Wärmerückgewinnung bei Abwasser im industriellen Bereich bereits zum Einsatz kommt, ist das Abwassers der öffentlichen Kanalisation - zumindest in Deutschland - eine bisher weitgehend ungenutzte Wärmequelle. Bei den in der Schweiz schon seit einigen Jahren installierten Wärmepumpen zur Nutzung der Abwasserwärme, wird die Wärme zumeist gereinigtem Abwasser entzogen. Der Wärmeentzug bei ungereinigtem Abwasser existiert bisher nur in Modellprojekten. Gerade das in der öffentlichen Kanalisation noch ungereinigte Abwasser fließt jedoch als kontinuierliche Wärmequelle an vielen potenziellen Wärmenutzern vorbei. Die beträchtliche im Abwasser enthaltene Wärmemenge reicht aus, um eine signifikante Zahl aller an die Kanalisation angeschlossenen Gebäude mittels effizienter Wärmepumpentechnik zu beheizen.
In Bremerhaven fallen jeden Tag rund 17,5 Millionen Liter Abwasser mit einer Durchschnittstemperatur von 14° C an. Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass mit der geeigneten Technik eine Jahreswärmemenge in der Größenordnung von 40 GWh genutzt werden kann. In drei Fallbeispielen wird gezeigt, dass ein breites Anwendungsspektrum von Schwimmbädern, öffentlichen Gebäuden bis hin zu Privathaushalten erschlossen werden kann. Neben der technischen Machbarkeit dokumentiert die vorliegende Studie, dass unter den derzeitigen Marktbedingungen ein wirtschaftlicher Betrieb oft schon möglich ist. Die ökologische Bilanzierung der verschiedenen Systeme verdeutlicht, dass speziell die CO2-Emissionen im Mittel gegenüber konventionellen Heizungsanlagen abgesenkt werden können.
Die Studie kann im pdf-Format kostenlos von der Internet-Seite der Bremer Energie-Konsens heruntergeladen werden. Kontaktadresse
Martin Grocholl
Bremer Energie-Konsens GmbH
Tel.: 0421/ 37 66 71-51
Fax: 0421/37 66 71-9
E-Mail: presse(AT)energiekonsens.de

22.02.2004

 

Broschüre:
Initiative klimafreundliches Bayern:
Oberflächennahe Geothermie

Heizen und Kühlen mit Energie aus dem Untergrund
Ein Überblick für Bauherren, Planer und Fachhandwerker in Bayern
August 2003
Herausgegeben vom
Bayerisches Staatsministerium für Landesentwicklung und Umweltfragen und
Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Verkehr und Technologie
Broschüre zu beziehen von info(AT)stmwivt.bayern.de
"Im Untergrund der Erde ruht ein erhebliches Potential an geothermischer Energie. Neben der Erschließung heißer Wasservorkommen in größeren Tiefen, dier auch als hydrothermale Tiefengeothermie bezeichnet wird, bietet die oberflächennahe Geothermie die Möglichkeit, Erdwärme der oberen schichtenmit Hilfe der Wärmepumpe zu nutzen.
Die Broschüre informiert über den aktuellen Stand der technischen Lösungen für Ein- und Zweifamilienhäuser, über die rechtlichen Genehmigungsverfahren und über Links zu weiterführenden Informationen"

 

Neue IEA Website

Die Internationale Energie Agentur (IEA) bietet eine neue Website an. Damit gibt es einen leichteren Zugang zu allen Arbeiten der IEA durch frei herunterladbare Dateien von zahlreichen IEA Publikationen zwei Jahre nach der Veröffentlichung
(www.iea.org/Textbase/publications/)
und zu einer Reihe von freien IEA Surveys und Newsletter
(www.iea.org/Textbase/news/)

 

Geothermie in Bremen

Im Auftrag der Bremer Energie-Konsens GmbH wurde von der Geothermie Neubrandenburg GmbH eine Studie zurBewertung der geologischen und verfahrenstechnischen Möglichkeiten einer praktischen Nutzung geothermischer Energie im Bundesland Bremenerarbeitet. Trotz geologisch verhältnismäßig komplizierter Verhältnisse birgt der Untergrund im Raum Bremen-Bremerhaven eine beachtliche geothermische Energie.
Im Ergebnis der Datenauswertung erfolgt eine kartenmäßige Darstellung der geologisch-geothermischen Potentiale der Tiefengeothermie für das Untersuchungsgebiet.
Neben den Möglichkeiten der Stromerzeugung durch Nutzung der tiefen Geothermie und dem Hot Dry Rock Verfahren wurde der aktuelle Stand der Wissenschaft und Technik für die geothermische Wärmegewinnung in den Bereichen
*   Oberflächennahe Geothermie
*   Hydrothermale Geothermie
*   Tiefe Erdwärmesondenaufbereitet.
Die rechtlichen Grundlagen der Durchführung von Geothermieprojekten und die dazu erforderlichen Genehmigungsverfahren wurden dargestellt und die geologischen, bohrtechnischen und verfahrenstechnischen Risiken und Möglichkeiten ihrer Minimierung aufgezeigt
Die Studie (Februar 2004 - CD-ROM) kann beim Bremer Energie-Konsens kostenlos bezogen werden:
Bremer Energie-Konsens
Am Wall 140
28195 Bremen
Tel. 0421-37 66 71-0
Fax 0421-37 66 71-9
info(AT)energiekonsens.de
www.energiekonsens.deIn einem Werkstatt-Bericht "Geothermiepotentiale" am 2.Juni 2004, 14.00 beim Bremer Energie-Konsens, Am Wall 140, 28195 Bremen, werden die Ergebnisse der oben genannten Studie vorgeführt, die vielfältigen Aspekte dieser Thematik und geeignete Optionen für das Land Bremen aufgezeigt und durch Erfahrungen mit konkreten Projekten ergänzt.
Der kostenlose Werkshop wendet sich vor allem an Planer und Entscheider aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft sowie an Energie- und Umweltbeauftragte
Anmeldung per Fax (0421/37 66 71-9) oder mail (info(AT)energiekonsens.de)
Beim Bremer Energie-Konsens.

   
 

Treibhauswärme ohne Treibhauseffekt
Minister Trittin fördert Wärmepumpe

Man hält es nicht für möglich, aber Minister Trittin findet in einer Pressemitteilung vom 29.03.2004 (www.bmu.de/de/800/nj/presse/2004/pm081) erstmals lobende Worte für die Wärmepumpe, nachdem sein Ministerium mit insgesamt 213.000 Euro ein Projekt zur klimafreundlichen Gewächshausheizung mit Wärmepumpen gefördert hat:


"Gerade für die Nutzung von Erdwärme bietet Deutschland hervorragende Möglichkeiten, die bei weitem nicht ausgeschöpft sind. Neben dem Ausbau der klassischen Geothermie, die warme Quellen in tiefen Schichten nutzt, sollte auch die im Grundwasser gespeicherte Erdwärme (mit Wärmepumpen natürlich) verstärkt genutzt werden"

"Mit der im Grundwasser gespeicherten Erdwärme kann im Vergleich zu einer herkömmlichen Erdgasheizung rund die Hälfte des Brennstoffs eingespart werden. Der Ausstoß an klimaschädlichem Kohlendioxid wird um rund 368 Tonnen pro Jahr verringert"

Dabei handelt es sich um eine erdgasbetriebene Wärmepumpe, die ohne Frage förderungswürdig ist und das Wohlwollen des Ministers gefunden hat, doch wenn man die bisherigen Aussagen aus seinem Ministerium vergleicht, ist das eine erste Liebeserklärung an die Wärmepumpe, die nicht unerwähnt bleiben sollte.

Berlin, 29.03.2004

   
 

Markt für Heizungswärmepumpen weiter im Aufwind

Der Markt für Heizungswärmepumpen in Deutschland hat 2003 gegenüber dem Vorjahr um 17 % auf insgesamt 9.745 Heizungsanlagen zugelegt (Abb.) Gemeinsam mit 3.776 Warmwasser-Wärmepumpen waren es 2004 insgesamt 13.521 Anlagen, eine Zahl, die fast an die Rekordjahre 1980/81 heranreicht.
Den größten Zuwachs hatte 2003 die Luft-Wasser Wärmepumpe mit +57 %, gefolgt von der am meisten verbreiteten Erdreich - (Sonde/Kollektor) - Wärmepumpe mit +16 %, während die Zahl der verkauften Wärmepumpen mit der Wärmequelle Wasser um fast 20 % abnahmen.

statistik bis 2003

Quelle: Bundesverband WärmePumpe e.V. 04/2004

   
 

Eröffnung des Zentrums für Geothermie und Zukunftsenergien in Bochum

„Die Energie der Zukunft kommt aus der Erde“, unter diesem Motto stand die Rede von Staatssekretär Georg Wilhelm Adamowitsch aus dem Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit anlässlich der Eröffnung des Zentrums für Geothermie und Zukunftsenergien. Das Institut ist als wissenschaftliche Einrichtung der Fachhochschule Bochum zugeordnet.
Da die Energieversorgung aus geothermischer Energie viele unterschiedliche Fachgebiete betrifft, wird das Zentrum von den Hochschulfachbereichen Architektur, Bauingenieurwesen, Elektrotechnik, Maschinenbau, Geoinformatik und Wirtschaft gemeinsam getragen. Sprecher des siebenköpfigen Direktoriums ist der Geologe Prof. Dr. Rolf Bracke.
Gleichberechtigt nebeneinander gestellen sind die Belange der untertägigen Anlagenteile, die der Maschinentechnik, Kraft-Wärme-Kopplung, Wärme- und Kälteerzeugung, Auslegung und Betrieb von Netzen, der Energietechnik, der Gebäudetechnik und Bauphysik.
Das GeothermieZentrum ist in seiner wissenschaftlichen Vielfalt in Deutschland einzigartig. Es ist auch Kern des „Forschungsverbund Geothermie NRW“, an dem auch die Hochschulen in Aachen, Bochum und Gelsenkirchen beteiligt sind.
Die Vorträge der Eröffnungsfeier, zu der sich über 130 Teilnehmer gemeldet hatten, stellten neben den Formalien und den Grußansprachen die vorgesehenen Arbeitsschwerpunkte dar.
Im Mittelpunkt standen die „großen Lösungen“ mit sehr tiefen Bohrungen und der Versorgung ganzer Stadtteile. Der Standort Bochum bietet sich mit der großen Erfahrung aus der Bergbauzeit an, wenngleich am Rande zu vernehmen war, dass diese Region auf Grund ihrer vielen bekannten – und unbekannten - untertägigen „Bauten“ häufig sehr ungünstige Bedingungen bieten wird.
Der Staatssekretär stellte in Aussicht, dass im Bundestag das Ziel von 1 GW elektrischer Leistung aus Geothermie bis zum Jahr 2015 beschlossen werden soll.
Aus unserer Sicht ist das eine praxisfremde Zielstellung, warum muss ausgerechnet Strom erzeugt werden, wo doch wegen der niedrigen Temperaturen der erreichbare Wirkungsgrad sehr gering, der technische Aufwand dagegen sehr groß sein wird, während sich mit der Kombination Erdwärme + Wärmepumpen weitaus wirtschaftlichere und umweltfreundlichere Möglichkeiten bieten.

Duisburg, 05/2004

   
 

Absorptionsheizungsmodul
Heizen mit natürlichen erneuerbaren Energiequellen   Wasser – Luft – Erde

Ein hocheffizientes Heizungsmodul, wird mit Erd- oder Flüssiggas betrieben und zum Heizen und für die Brauchwasserbereitung eingesetzt (bis 65°C )
Ein komplett geschlossener thermodynamischer Absorptionskreislauf wird durch einen Erdgas- bzw. Flüssiggasbrenner beheizt.
Mit nur 2,72 m3/h Erdgas wird im thermodynamischen Absorptionskreislauf 38,5 kW Heizleistung und 18,9 kW Kühlleistung erzeugt. Bei Bedarf von größeren Heiz- bzw. Kühlleistungen ist eine Parallelschaltung von mehreren Modellen möglich (mehr).

waermepumpe24.de

   
 

CD-ROM "Geothermie neu aufgelegt

Die CD-ROM "Geothermie – Daten zur Nutzung des oberflächennahen geothermischen Potentials" ist auf Grund der großen Nachfrage neu aufgelegt worden. Der Nordrhein-Westfälische Energieminister Dr. Axel Horstmann stellte gemeinsam mit dem Präsidenten des GD NRW, Prof. Dr. Josef Klostermann, die aktualisierte 2. Auflage der CD Geothermie der Öffentlichkeit vor.

"Die CD-ROM über die Nutzungsmöglichkeiten von Erdwärme in NRW ist für jeden Bauherrn und Planer in unserem Land interessant. Immerhin kann die oberflächennahe Erdwärme auf mehr als 70 % der Landesfläche genutzt werden" sagte Minister Dr. Horstmann zu diesem im Auftrag der Landesregierung vom Geologischen Dienst NRW erstellten, bundesweit einmaligen Informationsangebot

Mehr hierzu in der Pressemitteilung

Mehr hierzu in der Produktinformation

   
 

Erdwärme – Energiequelle von heute und morgen

Erdwärme – also Geothermie - ist eine heiße Sache.
Geowissenschaftler des GD NRW gehen der Frage nach, welches Potential dieser Energie in tiefen Schichten unter dem Ruhrgebiet steckt. Reicht dieses Potential aus, um das Ruhrgebiet in naher Zukunft mit dieser erneuerbaren Energiequelle zu versorgen.
Aufschluss soll das EU-Projekt "Geothermie-Studie Ruhrgebiet“ bringen.

Weitere Einzelheiten finden sie hier

   
 

Staatssekretär Seif:
„Hessen vereinfacht Erlaubnisverfahren für Erdwärmepumpen“

„Mit der am 8. Juni 2004 eingeführten Verwaltungsvorschrift wird das Erlaubnisverfahren für Erdwärmepumpen bis 30 kW Leistung vereinfacht. Diese Leistung ist ausreichend für Ein- und Zweifamilienhäuser“, so Staatssekretär Karl-Winfried Seif vom Hessischen Ministerium für Umwelt, ländlichen Raum und Verbraucherschutz.

Hintergrund:
Die Verteuerung der Energiepreise und der Schutz der Umwelt veranlassen immer mehr Bürgerinnen und Bürger Hessens, ihre Wohngebäude mit Erdwärme zu heizen. In diesen Fällen wird dem Boden und dem Grundwasser Erdwärme entzogen und für das Heizen und die Warmwasserversorgung verwendet.

Die Erdwärmenutzung kann allerdings wegen des wassergefährdenden Wärmeträgermittels und durch die Bohrung eine Gefährdung für das Grundwasser bewirken. Aus diesen Gründen ist der Betrieb einer Erdwärmepumpe nach Wasserhaushaltsgesetz eine Benutzung des Grundwassers, die grundsätzlich erlaubnispflichtig ist.

Maßgebend für die wasserwirtschaftliche Beurteilung der Erdwärmenutzung ist die Einstufung in „günstige“, „ungünstige“ und „unzulässige Gebiete“. Hierfür sind geologische und wasserwirtschaftliche Gründe maßgebend. In „günstigen Gebieten“ ist ein Erlaubnisverfahren mit vereinfachten Antragsunterlagen ausreichend. Die hydrogeologische Stellungnahme eines geeigneten Hydrogeologen oder des Hessischen Landesamtes für Umwelt und Geologie ist nicht erforderlich. Durch diese Regelung wird der Verwaltungsaufwand verringert, außerdem sparen die Bürgerinnen und Bürger Zeit und Kosten.

Für die Erdwärmenutzung in „ungünstigen Gebieten“ ist grundsätzlich eine hydrogeologische Stellungnahme erforderlich. Aus dieser Stellungnahme ergeben sich die Auflagen, die bei der Bohrung zu beachten sind.

Unzulässig ist die Erdwärmenutzung im Fassungsbereich oder in der engeren Schutzzone eines Wasserschutzgebietes oder in vergleichbaren Zonen von Heilquellenschutzgebieten.

Die hessischen Anforderungen sind im Internet unter http://www.hmulv.hessen.de/umwelt/wasser/schutz/Anforderungen/ zu finden.
Die Anforderungen sind am 28. Juni 2004 im Staatsanzeiger für das Land Hessen, Nr. 26, Seite 2158, veröffentlicht worden.

Vom Hessischen Landesamt für Umwelt und Geologie (HLUG) werden derzeit Karten mit der Gebietseinteilung vorbereitet. Außerdem bereitet das HLUG einen Leitfaden für die Nutzung von Erdwärme vor.

Bei Fragen kann die zuständige Wasserbehörde angesprochen werden.

Wiesbaden, 02. Juli 2004

(Quelle: Hessisches Ministerium für Umwelt, ländlichen Raum und Verbraucherschutz MULV)

   
 

Infrastrukturminister Dr. Axel Horstmann:
"Effiziente Energietechnik aus NRW schafft neue Arbeitsplätze
und leistet wichtigen Beitrag zum Klimaschutz"


24. August 2004: Düsseldorf (iwr-pressedienst)
Das Ministerium für Verkehr, Energie und Landesplanung teilt mit:

"Innovationen sind sowohl bei der Nutzung fossiler Energien wie Kohle, Gas und Öl, als auch bei den unerschöpflichen Energiequellen zwingend notwendig, wenn wir unsere Klimaschutzziele erreichen wollen. Sie bewirken dynamisches Wachstum entlang der gesamten Wertschöpfungskette von der Gewinnung über die Wandlung bis zur Verwendung. In der Energiewirtschaft entstehen zukunftssichere Arbeitsplätze", sagte Minister Dr. Axel Horstmann anlässlich seiner heutigen Journalistenreise.

Im Mittelpunkt der Tagesfahrt stehen u.a. die Erdwärmenutzung mit Wärmepumpentechnik, mit einem Besuch einer Wärmepumpensiedlung in Hamminkeln.

Die Wärmepumpensiedlung "Zur alten Schule" in Hamminkeln-Mehrhoog entsteht unter der Schirmherrschaft des Deutschen Siedlerbundes auf einem 12.000 m2 großen Grundstück eine Siedlung mit drei freistehenden Einfamilienhäusern und 12 Doppelhaushälften. Die benötigte Energie für die Beheizung der Räume und die Warmwasserbereitstellung wird ausschließlich mit Erdwärme unter Verwendung der Wärmepumpentechnik bereitgestellt.

Wärmepumpenanlagen erfordern im Vergleich zur konventionellen Wärmeerzeugung deutlich höhere Anfangsinvestitionen. Dafür sind die laufenden Kosten während des Betriebes wesentlich geringer, weil die Wärmeenergie aus der Erde kostenlos zur Verfügung steht. Obwohl die marktgängigen Wärmepumpen mit elektrischer Energie betrieben werden, ist die Ökobilanz solcher Heizungssysteme positiv. Der zunehmende Anteil erneuerbarer Energien an der Stromerzeugung wird diese Bilanz in der Zukunft noch weiter verbessern. Auch die Ökonomie bei der Wärmepumpe stimmt: Die Wärmeversorgung der Siedlung in Hamminkeln ist - auf eine 15-jährige Betriebszeit gerechnet - auch ohne öffentliche Förderung wirtschaftlich.

Trotz dieser guten Rahmenbedingungen werden Wärmepumpen in Deutschland nur in 2 - 3 Prozent der Neubauten installiert. Dies liegt auch an unzureichenden Informationen über die ökonomischen und ökologischen Vorteile dieses Heizungssystems. Mit dem "Wärmepumpen-Marktplatz NRW" der Landesinitiative Zukunftsenergien NRW sollen diese Defizite beseitigt werden. Außerdem hat der Geologische Dienst NRW im Auftrag der Landesregierung eine Studie über die oberflächennahen Wärmepotenziale der Erde in Nordrhein-Westfalen erarbeitet. Danach sind mehr als 70 Prozent der Landesfläche geothermisch nutzbar. Die konkreten Ergebnisse der Studie sind als CD-ROM für jeden Interessierten verfügbar.

Weitere Informationen:
http://www.waermepumpen-marktplatz-nrw.de
und
www.gd.nrw.de

   
 

Wärme aus Boden und Gewässern
Wärmepumpen können künftig den Blauen Engel erhalten

Erdreich und Grundwasser speichern die Sommerwärme den ganzen Winter über. Schon in geringer Tiefe unter der Oberfläche lässt sich diese Wärme mithilfe von Wärmepumpen nutzbar machen. Das Prinzip ist altbekannt und wird beispielsweise beim Kühlschrank angewandt. Eine Flüssigkeit zirkuliert in einem geschlossenen System und wird durch die in Boden oder Grundwasser gespeicherte Sonnenenergie erwärmt. Die warme Flüssigkeit kann über eine Wärmpumpe zur Beheizung von Gebäuden nutzbar gemacht werden.
Wärmepumpen sind vor allem in Kombination mit einer Fußbodenheizung eine interessante Heizungstechnik für Ein- und Zweifamilienhäuser. Zurzeit machen sie in Deutschland etwa 2 % aller Hausheizungen aus. Zwischen 5.000 und 7.000 Stück werden jährlich neu installiert. Maßgeblichen Anteil an der insgesamt positiven Marktentwicklung haben Fördermittel, die über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) für Wärmepumpen bereitgestellt werden.
Die Nutzung der natürlichen Wärmequellen im und unter dem eigenen Garten funktioniert einwandfrei und kann zur Reduzierung der CO2-Emission beitragen. Die Umweltbilanz hängt aber maßgeblich von der Menge und der Art der zugeführten Energie ab. Am weitesten verbreitet sind strombetriebene Wärmepumpen. Sie sind jedoch im Hinblick auf ihre Umweltbilanz aufgrund nicht mehr zeitgemäßer Vergleichsrechnungen teilweise umstritten. Denn schon die Nutzung von 2/3 Umweltwärme und 1/3 Stromeinsatz ergibt eine positive Umweltbilanz. Im Vergleich zu modernen Gas-Brennwertgeräten schneiden hierbei moderne elektrisch betriebene Wärmepumpen besser ab.
Noch besser als die strombetriebene Variante schneiden unter Umweltgesichtspunkten gasbetriebene Wärmepumpen ab. Die Jury Umweltzeichen hat vor diesem Hintergrund beschlossen, dass gasbetriebene Wärmepumpen künftig den Blauen Engel erhalten können. Mit diesem Umweltzeichen können ebenfalls besonders umweltfreundliche Adsorptionswärmepumpen ausgezeichnet werden. Sie kommen ohne Motor aus und bieten sich vor allem für die Nutzung von Abwärme mit hoher Temperatur an.

Quelle: Umweltbundesamt, Fachgebiet III 1.3: Umweltzeichen Newsletter, Nr. 11 2004

   
 

Blauer Engel für Klimaschutz und Energieeinsparung
Neue Umweltzeichen für gasbetriebene Wärmepumpen

Ab sofort können gasbetriebene Wärmepumpen mit dem Umweltzeichen "Blauen Engel" ausgezeichnet werden. Die Jury Umweltzeichen hat dafür die Vergabegrundlage veröffentlicht. Bundesumweltminister Jürgen Trittin: "Gasbetriebene Wärmepumpen helfen durch die Nutzung regenerativer Wärmequellen wie Wasser, Erdwärme oder Luft, fossile Brennstoffe einzusparen. Ich wünsche dem Blauen Engel viele neue Nutzer.".
Gasbefeuerte Absorptions- und Adsorptionswärmepumpen mit einer Nennleistung von maximal 70 kW können den Blauen Engel erhalten, wenn sie die hohen Anforderungen an die eingesetzten Kältemittel und den Ausstoß an Stickoxiden (NOx) und Kohlenmonoxid (CO) einhalten. Weiterhin werden Anforderungen an die Energienutzung, den Hilfsstrombedarf und an die Bedienung gestellt.

Weitere Informationen im Internet unter www.blauer-engel.de.
Berlin, 26.01.2005, BMU Pressemitteilung, Nr. 017/05

   
 

6. Wärmepumpen-Wochen mit über 100 Veranstaltungen in NRW

Die sechsten Wärmepumpen-Wochen der Landesinitiative Zukunftsenergien NRW vom 26.02. bis 12.03. stellen die vielen Vorteile der Wärmepumpe als energie- und kostensparende Heiztechnik vor. Schwerpunkte sind in ganz Nordrhein-Westfalen Termine bei Handwerksfirmen und Energieversorgungsunternehmen. Der neue Aktionskalender 2005 mit mehr als 100 Veranstaltungen in über 50 Orten ist ab Mitte Februar über die HOTLINE (02 11) 8 66 42 - 18 kostenlos erhältlich. Alle Termine stehen dann auch im Internet:

http://www.waermepumpen-marktplatz-nrw.de


Der Startschuss für die Tipps und Trends zur Wärmepumpe fällt schon am Valentinstag, dem 14. Februar. Zwei Wochen lang machen Hörfunkspots in WDR2 auf die Veranstaltungen aufmerksam. Danach geht es zwei Wochen lang in mehr als 50 Städten und Kommunen in NRW inhaltlich um alle Fragen der Erdwärmenutzung. Auf dem Stand der Landesinitiative Zukunftsenergien NRW in Halle 1 bei der Energiemesse "E-world energy & water" vom 15. - 17.03.2005 in Essen werden die Vorteile dieser umweltschonenden Heiztechnik ebenfalls gezeigt. Und als krönender Abschluss wird die 4. Wärmepumpen Fachtagung für Architekten und Bauplaner am 17. März bei der "E-world" stattfinden. Partner der Landesinitiative Zukunftsenergien sind dabei wieder die Architektenkammer NRW, die Ingenieurkammer Bau-NRW, der Bund Deutscher Baumeister, Architekten und Ingenieure mit Landesverband und der VDI-GET.

Dr. Frank-Michael Baumann, Geschäftsführer der Landesinitiative Zukunftsenergien NRW:
"Durch die Nutzung der kostenlosen Erdwärme mit Hilfe einer Wärmepumpe und dem geringen Stromverbrauch für den Antrieb, können Bauherren mehr als die Hälfte der gewohnten Heizungskosten einsparen. Insgesamt sind mehr als 80.000 Wärmepumpen in Deutschland installiert, davon allein 15.000 in NRW."

Informationspaket Wärmepumpe der Energieagentur NRW

Die Energieagentur NRW hält für die Aktion ein Informationspaket bereit:
Die Broschüre "Wärmepumpe - Umweltwärme zum Heizen nutzen" steht Bauherrn und Modernisierern als "Ersthilfe" zur Verfügung. Die Publikation gibt es bei der Energieagentur NRW unter Tel.: (02 02) 24 55 20. Eine weitere Publikation mit dem Titel "Wärmepumpe - Systemlösung aus einer Hand" vermittelt Handwerkern aus den Gewerken Elektrotechnik, Sanitär und Brunnenbau Tipps, wie sie gemeinsam Kunden die beste Lösung anbieten können.
Sie findet sich als Download unter      http://www.ea-nrw.de
Den aktuellen "Marktführer Wärmepumpen-Marktplatz NRW" gibt es kostenlos bei der Landesinitiative Zukunftsenergien unter der Fax Nr.: (0211) 8 66 42 - 22 oder telefonisch bei der HOTLINE (02 11) 8 66 42 - 18.
Der Marktführer informiert allgemeinverständlich über die Wärmepumpe, ihr
Umfeld und über ihre vorteilhafte Anwendung. Darüber hinaus stellen sich
in der Broschüre mehr als 70 kompetente Partner vor.

Weitere Informationen:

Landesinitiative Zukunftsenergien NRW
Telefon-HOTLINE: (02 11) 8 66 42 - 18
Internet: http://www.waermepumpen-marktplatz-nrw.de

Düsseldorf, den 01. Februar 2005

   
 

Düsseldorf, den 21.02.2005
Minister Dr. Horstmann gibt Startschuss für 6. Wärmepumpen-Wochen:

NRW steht ganz im Zeichen der Erdwärmenutzung

NRW-Infrastrukturminister Dr. Axel Horstmann eröffnete heute die sechsten Wärmepumpen-Wochen der Landesinitiative Zukunftsenergien NRW. Vom 26.02. bis 12.03. werden landesweit die vielen Vorteile der Wärmepumpe als energie- und kostensparende Heiztechnik vorgestellt. Schwerpunkte sind in ganz Nordrhein-Westfalen Termine bei Handwerksfirmen und Energieversorgungsunternehmen. Der neue Aktionskalender 2005 mit mehr als 100 Veranstaltungen in über 50 Orten ist über die HOTLINE (02 11) 8 66 42 - 18 kostenlos erhältlich. Alle Termine auch im Internet: www.waermepumpen-marktplatz-nrw.de

Minister Dr. Horstmann: "Das Heizen mit Erdwärme bietet eine ökonomisch und ökologisch attraktive Alternative zu konventionellen Heizmethoden. Geothermische Energie steht - unabhängig von Jahreszeit und Klima - immer zur Verfügung und ist in der Regel unter heutigen Rahmenbedingungen zum Beheizen von Ein- und Mehrfamilienhäusern wirtschaftlich nutzbar. Immerhin kann die oberflächennahe Erdwärme auf mehr als 70 Prozent der Fläche von NRW genutzt werden." Die Nutzung der Erdwärme sei zudem umweltfreundlich und ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz, so der Minister.

Bisher werden allerdings nur zwei Prozent der Neubauten in NRW mit Wärmepumpen beheizt. Um die Nutzung von Erdwärme mit Hilfe von Wärmepumpen bekannter zu machen, organisiert die Landesinitiative Zukunftsenergien NRW seit fünf Jahren die Wärmepumpen-Wochen NRW. Darüber hinaus bietet die Energieagentur NRW Informationsveranstaltungen für Unternehmen und Bauherren an.

Dr. Frank-Michael Baumann, Geschäftsführer der Landesinitiative Zukunftsenergien NRW: "Durch die Nutzung der kostenlosen Erdwärme mit Hilfe einer Wärmepumpe und dem geringen Stromverbrauch für den Antrieb, können Bauherren mehr als die Hälfte der gewohnten Heizungskosten einsparen. Dadurch amortisieren sich die höheren Investitionen bereits nach wenigen Jahren. Darüber hinaus ist die Wärmepumpe wegen des geringen Einsatzes elektrischer Energie ökologisch sehr positiv zu bewerten. Denn sie entlastet die Umwelt um rund 30% CO2 Emissionen gegenüber herkömmlichen Heizsystemen. Wärmepumpen bieten dem Verbraucher aber auch noch einen Zusatznutzen; sie können im Sommer das Haus auch kühlen, ebenfalls mit Energie aus der Erde und deshalb kostengünstig und umweltfreundlich. Insgesamt sind mehr als 80.000 Wärmepumpen in Deutschland installiert, davon allein 15.000 in NRW."

Auf dem Stand der Landesinitiative Zukunftsenergien NRW in Halle 1 bei der Energiemesse "E-world energy & water" vom 15. - 17.03.2005 in Essen werden die Vorteile dieser umweltschonenden Heiztechnik ebenfalls gezeigt. Und als krönender Abschluss wird die 4. Wärmepumpen Fachtagung für Architekten und Bauplaner am 17. März bei der "E-world" stattfinden. Partner der Landesinitiative Zukunftsenergien sind dabei wieder die Architektenkammer NRW, die Ingenieurkammer Bau-NRW, der Bund Deutscher Baumeister, Architekten und Ingenieure mit seinem Landesverband und der VDI-GET.

Weitere Informationen:
Telefon-HOTLINE: (02 11) 8 66 42 - 18 und www.waermepumpen-marktplatz-nrw.de
Quelle:Landesinitiative Zukunftsenergien NRW (Nr. 12/2005) / Uwe H. Burghardt.

   
 

Erdwärme-Nutzung wird gefördert
2 Mio. Euro Fördergelder - Antragsunterlagen jetzt im Internet verfügbar

06.04.2005 "Im Rahmen des bewährten Förderprogramms 'Klimaschutz-Plus' fördert das Umwelt- und Verkehrsministerium auch den Bau von Erdwärmesonden zur Nutzung der oberflächennahen Geothermie", sagte Umwelt- und Verkehrsminister Stefan Mappus am Mittwoch (6. April 2005) anlässlich der Vorstellung der neuen Förderrichtlinien zur Geothermie. Zielgruppen des Förderprogramms seien Hauseigentümer und Bauherren von Ein- und Zweifamilienhäusern. Die Landesregierung habe beschlossen, für die Jahre 2005 und 2006 insgesamt 2 Mio. Euro Fördergelder zur Verfügung zu stellen. "Die Nutzung der Erdwärme ist ein wichtiger Baustein, um die von der Landesregierung geplante Verdoppelung des Anteils erneuerbarer Energien zu erreichen", betonte Minister Mappus. Geothermie, d. h. die unterhalb der Erdoberfläche gespeicherte Erdwärme, sei eine unerschöpfliche, erneuerbare, umweltschonende und wirtschaftlich nutzbare Energiequelle. Die Nutzung der "Kraft, die aus der Tiefe kommt" zu Heizzwecken stelle eine klimafreundliche Alternative zu Strom-, Öl- und Gasheizungen dar.

In einer Tiefe von ca. 20 Metern herrschen konstante Temperaturen von ca. 8-12 Grad Celsius. Mit zunehmender Tiefe steigt die Temperatur um etwa drei Grad pro 100 Meter an. Um diese Energie nutzen zu können, werden bis zu einer Tiefe von 400 Metern Wärmesonden eingebohrt und mit Hilfe von Wärmepumpen die Energie als Heizwärme gewonnen.

In Baden Württemberg sind zwei Drittel der Fläche für den Einsatz von Erdwärmesonden geeignet, davon wiederum die Hälfte bietet gute Voraussetzungen für den Einsatz der umweltfreundlichen Heiztechnik. Dieses Potenzial in unserem Land sollte im Interesse des Umwelt- und Klimaschutzes genutzt werden. Mit der Bereitstellung von Fördergeldern möchte das Land dieser innovativen Technologie zum Durchbruch verhelfen. Daneben wird das Programm auch Arbeitsplätze im Handwerk und bei mittelständischen Betrieben sichern.

Die Landesregierung fördert die oberflächennahe Geothermie im Rahmen des Förderprogramms "Klimaschutz-Plus". Die 'Förderung der oberflächennahen Geothermie mit der Zielgruppe Bauherren und Hauseigentümer erweitert das Programm, das bisher auf die Zielgruppen Kommunen, Landkreise, Firmen und kirchliche Einrichtungen beschränkt war. Im Rahmen des neuen Förderbereichs wird die Installation von Erdwärmesonden in Verbindung mit Wärmepumpen für den Bereich der Ein- und Zweifamilienhäuser mit 14,- Euro pro Laufendmeter Erdwärmesonde gefördert. Die Obergrenze pro Projekt liegt bei 250 Laufendmetern, was einem Zuschuss von 3.500,- Euro entspricht.

Nähere Informationen und Antragsunterlagen sind im Internet unter http://www.erdwaerme.baden-wuerttemberg.de, sowie unter http://www.klimaschutz-plus.baden-wuerttemberg.de verfügbar. Ansprechpartner für die Förderanträge und Anlaufstelle für inhaltliche Fragen ist die Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg (KEA - http://www.kea-bw.de), die Abwicklung der Förderung erfolgt über die L-Bank.

Weitere Informationen bietet der "Leitfaden zur Nutzung von Erdwärme mit Erdwärmesonden", der in aktueller Fassung die rechtlichen und technischen Rahmenbedingungen beschreibt und ebenfalls unter http://www.erdwaerme.baden-wuerttemberg.de verfügbar ist.
Quelle: Ministerium für Umwelt und Verkehr

   
 

EnBW unterstützt das Landesförderprogramm Geothermie
Ministerpräsident Erwin Teufel und Vorstandsvorsitzender Prof. Dr. Utz Claassen: „Nutzung der Erdwärme ist ökologisch verantwortlich und ökonomisch sinnvoll“

07.04.2005 Die EnBW Energie Baden-Württemberg AG unterstützt das neue Geothermie-Förderprogramm des Landes Baden-Württemberg mit insgesamt drei Millionen Euro. Die Landesregierung zeigte sich mit dieser Entscheidung sehr zufrieden. „Die Nutzung von Erdwärme zum Heizen ist ökologisch verantwortlich und ökonomisch sinnvoll. Weitergehendes Ziel sollte zudem sein, die Erdwärme auch zur Stromerzeugung zu nutzen. Aus technischer Sicht erscheint dies durchaus möglich“, so der EnBW-Vorstandsvorsitzende Prof. Dr. Utz Claassen. „Wir unterstützen deshalb gern die Initiative des Landes, erneuerbare Energie aus Erdwärme wirtschaftlich verfügbar zu machen“.

„Ich freue mich sehr über diese Entscheidung der EnBW. Dies zeigt mir, dass wir mit unserem Programm zur Förderung der Geothermie richtig liegen“, so Ministerpräsident Erwin Teufel. Mit dem vom Ministerrat am 08. März 2005 beschlossenen Programm wird zum einen die oberflächennahe Geothermie im Rahmen des bewährten Förderprogramms „Klimaschutz-Plus“ des Ministeriums für Umwelt und Verkehr gefördert. Dabei werden für die Installation von Erdwärmesonden in Verbindung mit Wärmepumpen für den Bereich der Ein- und Zweifamilienhäuser Zuschüsse in Höhe von 14 € pro laufenden Meter gewährt. Der zweite Programmteil, der im Verantwortungsbereich des Wirtschaftsministeriums liegt, hat zum Ziel, die tiefe Geothermie voranzubringen.

Bei der Stromerzeugung aus Erdwärme hat EnBW von 2002 bis 2004 als Partner im Bad Uracher Geothermieprojekt grundlegende Erfahrungen gesammelt. „Unser Ziel ist es, die Stromgewinnung aus Erdwärme mit erfahrenen Partnern nachhaltig zu professionalisieren und ein vorkommerzielles Geothermiekraftwerk zu errichten. Neben der Wasserkraft ist die Erdwärme die bevorzugte Erneuerbare Energiequelle, die wir wirtschaftlich erschließen wollen“, bekräftigt der EnBW-Chef.

Heizen mit Erdwärme heißt Heizen mit Erneuerbarer Energie: Wärmepumpe und Erdsonden machen es möglich. Mit nur einer Kilowattstunde Strom können vier Kilowattstunden Wärme aus dem Boden gewonnen werden. Die Erdwärmepumpe eignet sich für Altbaumodernisierung und Neubau. Ihr Betrieb ist sehr kostengünstig und verursacht weniger CO2-Emissionen als der eines Gas-Brennwert-Kessels. Die EnBW hat in den letzten Jahren mit Partnern technische Verbesserungen entwickelt, die die Erdwärmeheizung noch preisgünstiger machen, indem Erdwärme besser zu den Sonden geleitet wird und Sondenanlagen optimal ausgelegt werden können.

Quelle: Staatsministerium und EnBW Energie Baden-Württemberg AG

   
 

Minister Dr. Horstmann: ''Erdwärmenutzung in Ostwestfalen-Lippe kann Vorbild werden''

Das Ministerium für Verkehr, Energie und Landesplanung NRW teilt mit:
Am Samstag, dem 30. April findet zum 10. Mal der "Tag der Erneuerbaren Energien" in Deutschland statt. Allein aus NRW stammen mehr als die Hälfe der rund 670 aktiven Teilnehmer und öffnen ihre Heizungskeller, Solardächer, Biomasse- und Windkraftanlagen.
Infrastrukturminister Dr. Axel Horstmann informierte sich aus diesem Anlass in Ostwestfalen über die effiziente Erdwärmenutzung mit Wärmepumpe. "Besonders beeindruckend ist die vielfältige Nutzung der Erdwärme in NRW und gerade hier in Ostwestfalen. Das Heizen mit Erdenergie mittels einer Wärmepumpe bietet eine ökonomisch und ökologisch sehr attraktive Alternative zu konventionellen Heizmethoden. Geothermische Energie steht - unabhängig von Jahreszeit und Klima - immer zur Verfügung und ist in der Regel unter heutigen Rahmenbedingungen zum Beheizen von Ein- und Mehrfamilienhäusern wirtschaftlich nutzbar. Immerhin kann die oberflächennahe Erdwärme auf mehr als 70 Prozent der Fläche von NRW genutzt werden", sagte Minister Dr. Axel Horstmann heute bei der Besichtigung von zwei Gebäuden mit Wärmepumpen zur Erdwärmenutzung in Bad Salzuflen und Vlotho.
Erster Gastgeber des Ministers war die Heizungsbaufirma Schuckmann & Schröder in Bad Salzuflen. Diese installiert seit fast 20 Jahren Wärmepumpen und ist u.a. Mitglied im Wärmepumpen-Marktplatz NRW (www.waermepumpen-marktplatz-nrw.de.) Auch bei dem lippischen Fachunternehmen ist am Samstag, den 30. April von 10 bis 16 Uhr "Tag der Offenen Tür" mit einem umfangreichen Informationsangebot rund um die Themen Erdwärme, Solarenergie und Lüftung und einer Präsentation einer Wärmepumpenanlage "An der Hellrüsche 1" in Bad Salzuflen.
Anschließend überzeugte sich Minister Dr. Horstmann im Haus der Architektenfamilie Weckesser-Gerkensmeier in Vlotho (Kreis Herford) von den Vorzügen dieser innovativen Energiespartechnik für den privaten Haushalt. Das Haus der Familie verfügt über eine von der Firma Schuckmann & Schröder installierte Wärmepumpenanlage mit Erdwärmekollektor, eine Photovoltaikanlage und eine Wohnungslüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung.
Das Interesse an dieser Art der regenerativen Wärmegewinnung werde immer größer, so der Minister, sei es bei den Bürgern, um ihre Wohnungen mit Erdwärme zu heizen, oder aber bei Unternehmern, denn auch Bürohäuser, Fabrikhallen und Lagerräume können damit sehr gut beheizt und gekühlt werden.
Bisher werden allerdings nur zwei Prozent der Neubauten in NRW mit einer Wärmepumpe ausgestattet, weil es in der Vergangenheit an Informationen über diese effiziente Energietechnik mangelte. Um die Nutzung von Erdwärme mit Hilfe von Wärmepumpen bekannter zu machen, organisiert die Landesinitiative Zukunftsenergien NRW seit fünf Jahren die Wärmepumpen-Wochen NRW. Erste Erfolge dieser vorbildlichen Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft, Politik und Wissenschaft: Von 80.000 installierten Wärmepumpen bundesweit sorgen bereits rund 15.000 in NRW für Wärme. Darüber hinaus bietet die Energieagentur NRW Informationsveranstaltungen für Unternehmen und Bauherren an.

Weitere Informationen im Internet:
www.energietag-nrw.de

Düsseldorf, 28.04.2005

   
 

8. IEA Heat Pump Conference 2005 Las Vegas: Bericht der 9 Sessions

Introduction
Regional reports for North America, Europe and Asia/Oceania, summarizing market and technology status and trends for heat pumps, have been a traditional feature of the triennial IEA Heat Pump Conferences. These reports are an excellent resource for understanding the similarities and differences in heat pumping technologies in the major world regions. This article is based on the regional reports, discussions with the authors and other sources. The focus here is on space heating applications, although air-conditioning, refrigeration and process heating are also important uses for heat pumps.

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Kolloquium "Energieeffiziente Kältetechnik" in Dresden

Das Institut für Luft- und Kältetechnik, Dresden (ILK) hat in einer Gemeinschaftsveranstaltung mit dem Forschungszentrum für Kältetechnik und Wärmepumpen, Hannover (FKW), seine Reihe „Dresdner Kolloquien“ am 22. September 2005 fortgesetzt.
Diese Veranstaltung mit dem Thema „Energieeffiziente Kältetechnik“ wurde vom Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit (BMWA) sowie dem Projektträger Jülich(PTJ) unterstützt. Die eintägige Veranstaltung war mit mehr als 70 Teilnehmern sehr gut besucht. Prof. Eberhard Wobst (ILK), der durch die Veranstaltung führte, konnte feststellen, dass das inhaltlich anspruchsvolle Programm von den Teilnehmern gut angenommen wurde.

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IZW-IEA Symposium am 1. November 2005 in Hannover

Innovationen in der Kälte-Klima- und Wärmepumpentechnik zur Reduzierung von CO2 Emissionen
Erfolgreiches IZW-IEA Symposium am 1. November 2005 zum Auftakt der IKK 2005.
Über 140 Teilnehmer aus aller Welt waren zum Symposium gekommen.

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